Anna Wolfram erhält den DAREA AWARD 2025!
Die Neurowissenschaftlerin und organische Chemikerin engagiert sich leidenschaftlich für Geschlechtergerechtigkeit in MINT und wirkt als wichtige Vorbildfigur. Beruflich forscht sie an der Universität Tübingen, sowie an der Universidad Castilla-La Mancha in Spanien im Bereich der Neuroonkologie. Neben Ihrer naturwissenschaftlichen Forschung engagiert Sie sich stark für Geschlechtergerechtigkeit in MINT. Ihre preisgekrönte Studie zum „Leaky Pipeline“-Phänomen widerlegt die These, Frauen verließen MINT-Karrieren aus persönlichen Präferenzen, und beleuchtet stattdessen strukturelle Barrieren, die Frauen vom Verbleib in akademischen Spitzenpositionen abhalten. Als Koordinatorin des Netzwerks „Frauen mit Format“ an der Goethe-Universität Frankfurt stärkt sie die Sichtbarkeit und Vernetzung von Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft. International engagiert sie sich im Diversity-Team des International Younger Chemists Network, wo sie DEI-Webinare etwa zu „Women in Chemistry“ konzipiert. Auch in ihrer Lehre setzt sie auf Diversity-Themen, u. a. im Seminar „Beyond the Baby Question“, das Gender-Bias in MINT beleuchtet. Zudem wirkt sie in der Bildungsinitiative IG Friedenstaube mit Workshops zu Gender Equality an Berliner Schulen, in Kooperation mit Partnern wie UN Women Deutschland. Mit vielfältiger Wissenschaftskommunikation, Mentoring und internationalen Netzwerken trägt sie maßgeblich dazu bei, Frauen in MINT sichtbarer zu machen und nachhaltige Veränderungen in Wissenschaft und Gesellschaft anzustoßen.
