Frequently Asked Questions (FAQs)

1. Gehört mein Forschungsgebiet zu MINT?

Zu MINT zählen Forschungs- und Entwicklungsbereiche aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Mathematik, Statistik, Data Science
  • Informatik, Künstliche Intelligenz, Softwareentwicklung
  • Physik, Chemie, Biologie
  • Ingenieurwissenschaften, Elektrotechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik
  • Umweltwissenschaften, Geowissenschaften, Materialwissenschaften
  • Biotechnologie und biomedizinische Forschung

Entscheidend ist, dass Ihre eigene Forschungs- oder Entwicklungstätigkeit innerhalb eines MINT-Fachgebiets stattfindet.

Nicht gemeint sind Forschungsarbeiten, die den MINT-Bereich lediglich von außen betrachten, zum Beispiel aus einer sozial-, geistes- oder wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive. Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung über MINT-Berufe, Technikakzeptanz oder Wissenschaftskommunikation gilt daher in der Regel nicht als MINT-Forschung im Sinne der Bewerbungsvoraussetzungen.

Wichtig ist: Bewerberinnen und Bewerber sollen selbst Teil des MINT-Systems sein, also aktiv in einem MINT-Fach forschen, entwickeln oder wissenschaftlich-technisch arbeiten.

2. Gehört Medizin zu MINT?

Das kommt auf den konkreten Schwerpunkt an. Biomedizinische Forschung kann zum MINT-Bereich gehören, insbesondere wenn sie naturwissenschaftlich, technologisch oder entwicklungsorientiert ausgerichtet ist.

Dazu zählen beispielsweise experimentelle oder translationale Forschung, molekularbiologische, genetische, pharmakologische, medizintechnische oder datenbasierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

Reine klinische Tätigkeit ohne eigenen Forschungs- oder Entwicklungsbezug reicht in der Regel nicht aus. Entscheidend ist, dass Sie aktiv forschen oder entwickeln und Ihre Arbeit einen klaren Bezug zu einem MINT-Fachgebiet hat.

3. Was bedeutet „aktiv forschen oder entwickeln“?

„Aktiv forschen oder entwickeln“ bedeutet, dass Sie derzeit oder in jüngerer Vergangenheit eigenständig oder maßgeblich an wissenschaftlichen, technischen oder entwicklungsbezogenen Arbeiten beteiligt sind.

Eine aktive Forschungs- oder Entwicklungstätigkeit kann zum Beispiel nachgewiesen werden durch:

  • Publikationen, Preprints oder Konferenzbeiträge aus den letzten ein bis drei Jahren
  • laufende Forschungs- oder Entwicklungsprojekte, zum Beispiel Drittmittelprojekte, Verbundprojekte oder interne Entwicklungsprojekte
  • Patente, Erfindungsmeldungen, Prototypen oder technische Entwicklungen
  • die Betreuung von Abschlussarbeiten oder Promotionen mit klarem Forschungsbezug

Entscheidend ist nicht allein die formale Berufsbezeichnung, sondern die tatsächliche Tätigkeit und ihr Bezug zu Forschung oder Entwicklung im MINT-Bereich.

Weitere Fragen

Bei weiteren Fragen zu den Bewerbungsvoraussetzungen wenden Sie sich bitte an: DAREAaward@h-da.de

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